Dresden

K&S Seniorenresidenz Dresden übergibt Spende für ASB-Wünschewagen

Heute übereichten Mitarbeiter der K&S Seniorenresidenz Dresden einen Spendenscheck im Wert von 1.500 Euro für den ASB-Wünschewagen in Sachsen. Ralf Rehwagen vom ASB-Regionalverband Dresden e. V. nahm den Scheck entgegen. "Ich bin begeistert von der Summe, die da zusammen gekommen ist und bedanke mich herzlich für die großzügige Spende. Damit werden wieder letzte Wünsche für Schwerstkranke erfüllt."

860 Euro wurden zum Christopher Street Day an einem Stand der K&S Seniorenresidenz Dresden gesammelt. Die Summe wurde von den K&S Standorten in Dresden, Radebeul und Wilsdruff auf 1.500 Euro aufgerundet.

Die Idee zur Teilnahme am CSD, verbunden mit der Spendenaktion für den ASB-Wünschewagen, hatte Pflegefachkraft Andy Prellberg. Seine Kollegen waren begeistert und engagierten sich ebenfalls am Stand. An den beiden Spätsommertagen Anfang September verkauften sie Popcorn und Slush-Ice. Die Einnahmen spendeten sie für schwerstkranke Menschen, denen der ASB-Wünschewagen, letzte Wünsche erfüllt. Das kann zum Beispiel eine Fahrt ins Fußballstadion, zu einem Konzert, in den Zoo oder zur Hochzeit der Tochter sein. Oft sind es auch kleine Wünsche, die erfüllt werden.

"Mir ist es wichtig, dass auch für ältere Menschen, die noch einen letzten Wunsch haben, etwas getan wird. Deswegen finde ich den ASB-Wünschewagen echt toll. Er ermöglicht das, was alleine nicht mehr möglich wäre", so Pflegefachkraft Andy Prellberg. Residenzleiterin Antonia Hamann von K&S Dresden berichtet, dass sie schon mehrmals kleine Wünsche selbst erfüllt haben. So konnte eine Bewohnerin, die immer gerne geritten ist, nochmal auf den Reiterhof. Für eine andere gab es ein Grillfest im eigenen Garten. Auch sie ist begeistert vom ASB-Wünschewagen.

Den ASB-Wünschewagen in Sachsen gibt es seit 2021, kürzlich fand die 150. Fahrt statt. Sie ging nach Warnemünde. Ein 45-jähriger ehemaliger Marinesoldat ist schwer an ALS erkrankt und wünschte sich eine Fahrt zur Neptunwerft. Die Wunschfahrten werden von Ehrenamtlichen begleitet und das Projekt ist rein spendenfinanziert.