Austausch über soziale Arbeit und internationale Zusammenarbeit: Geschäftsführer zu Besuch in Vilnius
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Internationale Zusammenarbeit schafft neue Perspektiven und ermöglicht den Austausch von Erfahrungen über Ländergrenzen hinweg. Peter Großpietsch, Geschäftsführer des ASB-Regionalverband Dresden e. V., besuchte den LSB Vilnius in Litauen und erhielt Einblicke in soziale Angebote, gesellschaftliche Entwicklungen und die Arbeit verschiedener Organisationen vor Ort.
Der Besuch begann mit einem Treffen im Parlament der Republik Litauen mit Tomas Tomilinas, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Arbeit. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen im Bereich sozialer Dienstleistungen, die Rolle von Nichtregierungsorganisationen sowie die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit.
Anschließend besuchte Peter Großpietsch das Seniorenpflegekrankenhaus „Gemma“. Dort konnten Erfahrungen zur Betreuung älterer Menschen ausgetauscht und unterschiedliche Ansätze der sozialen Arbeit kennengelernt werden.
Auch die Arbeit des LSB Vilnius sowie zukünftige gemeinsame Vorhaben waren Thema der Gespräche. Seit der Gründung des LSB Vilnius unterstützt der ASB die Organisation mit Materialien und seiner Erfahrung aus der sozialen Arbeit. Heute ist daraus ein Austausch auf Augenhöhe entstanden, bei dem beide Seiten voneinander lernen können.
„Es ist beeindruckend zu sehen, welche Entwicklung der LSB Vilnius genommen hat. Aus unserer anfänglichen Unterstützung mit Materialien und unserer Erfahrung ist ein echter Austausch auf Augenhöhe entstanden. Wir können heute genauso viel voneinander lernen und neue Impulse für unsere eigene Arbeit mitnehmen“, sagt Peter Großpietsch.
Neben den fachlichen Gesprächen bot der Aufenthalt die Möglichkeit, die Kultur und Geschichte Litauens kennenzulernen. Besuche in Druskininkai, im Skulpturen- und Erholungspark von Antanas Česnulis sowie im historischen Stadtviertel Šnipiškės in Vilnius zeigten unterschiedliche Facetten des Landes. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung Gemeinschaften und das Engagement der Menschen vor Ort für die Entwicklung von Städten und sozialen Angeboten haben.
Der Besuch hat gezeigt, wie wichtig der internationale Austausch für die Weiterentwicklung sozialer Arbeit ist. Neue Impulse, unterschiedliche Erfahrungen und gemeinsame Gespräche tragen dazu bei, voneinander zu lernen und soziale Angebote weiter zu stärken.

