Dresden

Internationaler Tag der Pflege

"Es ist ein Stück Familie."

Warum wollten Sie in der Pflege arbeiten?

Ursprünglich wollte ich Rettungsassistentin werden. Das war erst ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Das hatte ich noch nicht erreicht. Ich habe dann ein Freiwilliges Soziales Jahr im ASB-Seniorenheim „Am Gorbitzer Hang“ in Dresden absolviert. Danach habe ich dort weiter als Pflegehilfskraft gearbeitet.

2012 habe ich mich entschieden noch einmal eine Vollzeitausbildung zur Pflegefachkraft zu machen. Das konnte ich beim ASB in Dresden realisieren. Dafür und für die Arbeit mit den älteren Menschen bin ich sehr dankbar. 

Wie lange sind Sie schon beim ASB in Dresden?

Seit 13 Jahren bin ich beim ASB Dresden & Kamenz. Ich fühle mich hier sehr wohl und arbeite in einem tollenTeam.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job in der Pflege?

Es sind die Kleinigkeiten im Alltag. Dazu gehört die Wertschätzung, die man von den Bewohnern bekommt, aber auch untereinander. Ich halte nichts vom großen Tamtam. Wichtig für mich und meinen Job ist die eigene Zufriedenheit.

Ich mache das wahnsinnig gern. Es ist ein Stück Familie. Wir wollen für die Bewohner ein neues Zuhause schaffen, das so „nah“ wie möglich an ihr vorheriges anknüpft. Etwas Sinnvolles mit Menschen, das wollte ich immer machen. Ich könnte mir nie einen Bürojob vorstellen.

Was wünschen Sie sich für die Pflege?

Ich wünsche mir mehr gesellschaftliche Anerkennung. Die Altenpflege muss insgesamt attraktiver werden, auch für junge Menschen. Wir kümmern uns um Menschen, bieten den Bewohnern einen neuen Lebensraum. Da sind zwischenmenschliche Dinge ganz wichtig. Dafür muss Zeit sein.

Das Interview führte Klaudia Deuchert, Referentin Unternehmenskommunikation und Online-Marketing.

Ein Dank zum Internationalen Tag der Pflege

Heute zum Internationalen Tag der Pflege geht ein riesengroßes Dankeschön an all die Menschen, die sich um andere Menschen kümmern. Die Samariter des ASB Dresden & Kamenz sind mit viel Herz im ambulanten oder stationären Bereich unterwegs. Auch in der Tagespflege, im betreuten Wohnen oder unseren Begegnungszentren leisten sie einen tollen Job für die uns anvertrauten Menschen. Am 12. Mai 1820 wurde Florence Nightingale geboren. Sie gilt als Pionierin der modernen Krankenpflege.

Foto: ASB Dresden & Kamenz