Dresden

Dankbarkeit und Freude im Ehrenamt

Seit 2002 kommt Gudrun Haueis als Ehrenamtliche des ASB-Regionalverbandes Dresden e. V. einmal wöchentlich ins ASB-Seniorenheim "Am Gorbitzer Hang".

Sie nimmt sich Zeit für Gespräche mit den Senioren oder liest ihnen vor. Diese freuen sich über die Abwechslung. Gemeinsam reden, lachen und Spaß haben gehört dazu. "Gerade die Kommunikation ist für die Senioren sehr wichtig. Ich bin für Sie eine Vertrauensperson, mit der sie auch über schwierige Themen sprechen können", so Haueis in einem Kurzinterview. Bei schönem Wetter begleitet sie die älteren Menschen zu Spaziergängen. Ebenso hilft die Ehrenamtliche bei Veranstaltungen aus, z. B. beim Ostermarkt oder Sommerfest. 

Gudrun Haueis' Vater lebte fünf Jahre im ASB-Seniorenheim "Am Gorbitzer Hang". Seine Tochter besuchte ihn regelmäßig. So kam sie mit anderen Senioren in Kontakt und ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstand. Nach dem Tod Ihres Vaters entschied sich Haueis ehrenamtlich im Seniorenheim zu engagieren. Der Umgang mit der älteren Generation hilft ihr sehr mit dem eigenen Alter zurecht zu kommen. Durch ihr Ehrenamt pflegt sie soziale Kontakte, auch mit anderen Ehrenamtlichen. Die Anerkennung und Dankbarkeit, die sie erhält, sind eine Bestätigung für die Arbeit und geben Selbstvertrauen. "Es ist ein Geben und Nehmen und ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Ehrenamt ausüben darf", sagte Haueis.

Neben dem jährlichen Neujahrsempfang, den der ASB-Regionalverband Dresden e. V. für die Ehrenamtlichen veranstaltet, erhielt Gudrun Haueis schon einige Auszeichnungen, z. B. 2016 den Blumenstrauß des Monats.

Möchten auch Sie ehrenamtlich engagieren, dann erhalten Sie hier weitere Informationen.

Foto: ASB Dresden & Kamenz