Schlafsäcke für Menschen ohne Obdach

Der ASB-Regionalverband Dresden e.V. übergibt Schlafsäcke und Hygienesets an die Diakonie Stadtmission Dresden

"Ich habe viel verloren und musste viel durchmachen." - Da war heute die Freude groß als es in der Wohnungsnotfallhilfe des Diakonisches Werk - Stadtmission Dresden e.V. in Dresden-Pieschen 50 Schlafsäcke und Hygienesets vom ASB-Regionalverband Dresden e. V. gab. Der Leiter der Einrichtung und zahlreiche Ehrenamtliche sowie Besucher packten mit an und schafften die Spenden in die erste Etage. Dort wurden sie von Michael Eichstädt, Vorstand des ASB-Regionalverbandes Dresden e. V. offiziell übergeben.

Viele Menschen ohne Wohnung nutzen die Obdachlosen-Unterkünfte der Stadt oder finden Unterschlupf bei Freunden. Aus den Beratungsgesprächen der Diakonie geht hervor, dass 2017 beim ersten Kontakt 17,3 Prozent der Menschen draußen übernachtet haben – also „Platte machten". Im Jahr 2016 waren es 12,3 Prozent. „Gerade diese Menschen benötigen dringend einen guten Schlafsack" weiß Michael Schulz aus vielen Beratungen. „Sie kommen regelmäßig in den Tagestreff, den unsere Einrichtung auf der Mohnstraße unterhält." Hier können sie ihre Wäsche waschen, duschen und Kleidung aus der Kleiderkammer bekommen. Außerdem gibt es hier Beratung und Unterstützung, um ihre Lebenslage zu verändern, Einkommen zu sichern, eine vorübergehende Unterkunft zu finden oder nach einer Wohnung zu suchen.

„Insbesondere in der kalten Jahreszeit und bitten wir alle Bürger, aufmerksam unterwegs zu sein und den Rettungsdienst zu rufen, wenn sie eine hilflose Person im Freien bemerken", so Michael

Schulz. „Und Unterstützung für unsere Arbeit im Tagestreff ist immer willkommen. Wer mit Geld- oder Sachspenden helfen möchte, kann uns gern kontaktieren."

Die bundesweite Hilfsaktion des Arbeiter-Samariter-Bundes findet am 29. November 2018 statt.

#asbkältehilfe


Foto: ASB Dresden & Kamenz