Der ASB-Wünschewagen macht Station in Dresden

Am Montag wird das Projekt für schwerkranke Menschen in Dresden vorgestellt. Ehrenamtliche Unterstützung und Spenden werden gesucht.

Noch einmal das Meer sehen oder den Sonnenuntergang auf einem Berg erleben. Wenn die Lebenszeit unerwartet früh zu Ende geht, ist es für die Angehörigen oft schwer, dem schwerkranken Menschen solch einen besonderen Wunsch zu erfüllen. Hier hilft das Projekt „Wünschewagen" des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland (ASB).

Ein Spezialfahrzeug bringt die Kranken an den Ort seiner Wünsche. Die Organisation aller Details, aber auch die medizinische Betreuung der Passagiere an Bord übernehmen ehrenamtliche Projektmitarbeiter.

Der ASB-Wünschewagen steht am 28. August von 9 bis 12 Uhr auf dem Parkplatz des ASB-Seniorenheims in Gorbitz, Leutewitzer Ring 84.

Er ist ein eigens für diesen Zweck optimierter Krankenwagen mit modernsternotfallmedizinischer Ausstattung und vielen Annehmlichkeiten, um dem Passagier eine bequeme Fahrt in ansprechendem Ambiente zu ermöglichen. Der Projektkoordinator für die Region Dresden Ralf Rehwagen lädt interessierte Bürger und Firmen herzlich ein, das Projekt Wünschewagen kennenzulernen. „Unser Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert und im Ehrenamt begleitet", so Ralf Rehwagen. „Für weitere Unterstützung sind wir sehr dankbar. Solch ein Ehrenamt bringt eine große Erfüllung. Interessenten werden natürlich geschult. Aber auch Spenden für Benzin und die Organisation der Wünsche werden gebraucht."

Letzte Wünsche erfüllen

Der Wünschewagen ist eine Initiative des ASB Deutschland und begleitet und betreut schwerstkranke Menschen jeden Alters bei der Erfüllung ihres letzten Wunsches.